Die Bewertung ist für das Lernen der Schüler von entscheidender Bedeutung. Dr. Peter Liljedahl erinnert uns daran, dass die Bewertung vielen Zwecken dient: Sie helfen Lehrern zu verstehen, wo die Schüler effektiv eingreifen müssen, und sie geben den Schülern Einblicke, mit denen sie ihr Lernen selbst regulieren können. In der Praxis wird die Bewertung jedoch oft auf Tests reduziert — ein Ansatz, bei dem die Schüler benotet werden, ohne dass sie immer angeleitet werden.
Die Formulierung von Dr. Peter unterstreicht, wie wichtig es ist, die Bewertung aussagekräftiger zu gestalten. In ähnlicher Weise hob Dr. Leslie Nielsen in ihrem jüngsten Vortrag die transformative Kraft von hervor formative Bewertungenund positioniert sie nicht als bloße Kontrollpunkte, sondern als dynamische Instrumente, die sowohl Lehrern als auch Schülern als Orientierungshilfe dienen. Zusammen gestalten ihre Erkenntnisse die Bewertung als Landkarte und nicht als Labyrinth neu und ermöglichen es den Lernenden, ihren Bildungsweg klar zu steuern.
Jenseits summativer Bewertungen: Lernen im Mittelpunkt
Summative Assessments, wie standardisierte Tests, Abschlussprüfungen und Quizfragen, sind Tools zur Datenerfassung, mit denen das Lernen an einem bestimmten Endpunkt gemessen wird. Sie bieten zwar eine Momentaufnahme des Lernfortschritts, sind aber oft nicht in der Lage, die Schüler in Echtzeit anzuleiten.
Formative Assessments sind dagegen“Assessments FÜR das Lernen.“ Sie konzentrieren sich darauf, herauszufinden, wo sich die Schüler befinden, was sie wissen müssen und wie die Lücke zwischen den beiden geschlossen werden kann. Dieser Ansatz verlagert den Fokus auf den Lernenden und befähigt ihn, Verantwortung für seinen Fortschritt zu übernehmen.
Es gibt drei wichtige Fragen, die alle effektiven formativen Assessments beantworten müssen:
- Was muss ich wissen?
- Was weiß ich jetzt?
- Wie schließe ich die Lücke?
Beachten Sie, dass bei diesen Fragen die Perspektive des Lernenden im Vordergrund steht. Wie Dr. Peter beschreibt, lassen traditionelle Tests die Schüler oft raten, wie es weitergeht, wie bei Mäusen in einem Labyrinth. Formative Prüfungen bieten ihnen jedoch eine Landkarte — Tools und Feedback, die ihnen den Weg zum Erfolg verdeutlichen.
John Hattie beschreibt formative Bewertung als Sichtbares Lernen, ein Prozess, bei dem sowohl das Lehren als auch das Lernen transparent werden. Diese doppelte Sichtbarkeit kommt Lehrern und Schülern gleichermaßen zugute.
Magma Math bietet Tools wie den Heatmap, Standardrad, und Arbeitsansicht für Studierende um sofortige, umsetzbare Erkenntnisse zu liefern. Diese Merkmale verdeutlichen, wie durch formative Bewertung Lernziele greifbar und Fortschritte messbar werden können.

Fünf Strategien für eine effektive formative Bewertung
In einem Nationalen Rat der Mathematiklehrer (NCTM) Forschungsbericht In Bezug auf formative Bewertung schlug Dylan Wiliam vor, dass formative Assessment für das Lernen aus fünf Schlüsselstrategien besteht:
- Klärung und Austausch von Lernzielen:
Definieren Sie die Erfolgskriterien klar. Beispielsweise wird ein Ziel wie „Multiplizieren Sie Dezimalzahlen mit Produkten im Hundertstelbereich unter Verwendung von Platzwerten“ umsetzbar, wenn es für die Schüler als „Ich kann“ -Aussage formuliert wird. Mithilfe von Tools wie der Aufgabenanpassung von Magma können Lehrer Probleme an diesen Zielen ausrichten und die Herangehensweisen der Schüler antizipieren. - Diskussionen und Aufgaben im technischen Unterricht:
Diskussionen rund um die Arbeit der Studierenden, gepaart mit Fragen zum Thema Scharnier, zeigen das Verständnis der Schüler. Praktiken wie Mein Lieblingswissen oder Jedes Mal stärker und klarer Routinen fördern das Nachdenken und Verfeinern und helfen den Schülern, Fehler zu erkennen und ihre Arbeit zu verbessern. - Feedback geben, das das Lernen voranbringt:
Dr. Peter betont, dass Feedback zeitnah und spezifisch sein muss und sich eher auf die Qualität der Arbeit als auf den Einzelnen konzentrieren muss. Effektives Feedback zeigt nicht nur Bereiche auf, in denen Verbesserungen möglich sind, sondern gibt den Schülern auch Hinweise, wie sie sich verbessern können. - Förderung des selbstregulierten Lernens:
Wenn die Schüler ihre Fortschritte aktiv überwachen, beschleunigt sich ihr Lernen. Magmas Rad der Fähigkeiten befähigt die Schüler, ihr Wachstum zu visualisieren und metakognitive Fähigkeiten zu entwickeln, wodurch ein Gefühl der Eigenverantwortung für ihr Lernen gefördert wird. - Schüler als Lernressourcen füreinander aktivieren:
Zusammenarbeit verstärkt das Lernen. Untersuchungen zeigen, dass sich die Lernergebnisse der Schüler dramatisch verbessern, wenn sie mit gemeinsamen Zielen und individueller Verantwortung zusammenarbeiten. Praktiken wie das Lösen von Gruppenproblemen in Magma bilden den Grundstein für diese Kultur der Zusammenarbeit.
Formative Assessments sind ein wirksames Mittel zur Förderung einer Wachstumsmentalität. Die Schüler brauchen die Möglichkeit, Probleme erneut zu versuchen, aus ihren Fehlern zu lernen und Fortschritte zu feiern. Die Funktionen von Magma — wie die Fähigkeit, Probleme mehrmals zu lösen und gemeinsam an der Arbeit zu arbeiten — fördern diese Denkweise im Unterricht.
Die Bewertung sollte mehr sein als eine Note oder ein Prüfpunkt — sie sollte eine Roadmap für das Lernen sein. Indem wir die umsetzbaren Erkenntnisse der formativen Bewertung mit Tools kombinieren, die sowohl Lehrer als auch Schüler unterstützen, können wir Klassenzimmer schaffen, in denen Lernen sichtbar ist, Fehler Chancen sind und Wachstum gefeiert wird.
Wie Dr. Peter Liljedahl sagt: „Die Bewertung hilft uns zu verstehen, wo sich die Schüler befinden, sodass wir eingreifen können, und sie helfen ihnen zu verstehen, wo sie sich befinden, damit sie sich selbst regulieren können.“ Da formative Assessments im Vordergrund stehen, können Pädagogen und Schüler das Lernerlebnis wirklich verändern.






